Eine Reise an die englische Kreideküste - Eckenberg-Gymnasium Adelsheim

Eine Reise an die englische Kreideküste

Ein für die meisten Schülerinnen und Schüler gänzlich unbekanntes Reiseziel stand zum Schuljahresende für die 10. Klassen des Eckenberg-Gymnasiums Adelsheim auf dem Programm: das Vereinigte Königreich von Großbritannien.

Schon die Reisevorbereitungen machten ihnen auf eindrückliche Weise deutlich, welch große Vorteile die Mitgliedschaft in der Europäischen Union mit sich bringt; denn seit Großbritannien die EU verlassen hat, benötigt man einen Reisepass und eine elektronische Reisegenehmigung, und Geld musste natürlich auch noch getauscht werden.

Mit allem ausgestattet machten sich 46 Schülerinnen und Schüler mit ihren Englischlehrerinnen Frau Nagel, Frau Planck und Frau Hoch dann am 13. Juli schon früh um 5:30 Uhr mit dem Bus auf in Richtung Dunkerque am Ärmelkanal, um von dort die Fähre nach Dover zu nehmen. Das Wetter war großartig: Blauer Himmel und angenehme Temperaturen, die die ganze Woche anhalten sollten, begleiteten uns bei ruhiger See, und so konnten sich die Kreidefelsen von Dover von ihrer besten Seite zeigen.

Nach der Ankunft im Seebad Eastbourne an der englischen Südküste trafen die Schülerinnen und Schüler ihre Gastfamilien, bei denen sie die nächsten Tage untergebracht waren. Doch viel Zeit verbrachten sie dort nicht, da ein umfang- und abwechslungsreiches Programm angesagt war. So erkundeten wir am zweiten Tag die mit 162 Metern höchsten Kreidefelsen Englands am Beachy Head, bevor Eastbourne selbst zunächst mit einer Rallye und dann auf eigene Faust erkundet wurden.

Der nächste Tag war dann ganz der britischen Hauptstadt gewidmet. Von Greenwich ging es mit dem Boot auf der Themse vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten wie der O2-Arena, dem Tower, der Tower Bridge, Shakespeare's Globe Theatre und dem London Eye. Am Westminster Pier angekommen geleitete uns eine Stadtführerin zu weiteren Highlights wie dem Elizabeth Tower und Big Ben, den Houses of Parliament, Buckingham Palace mit Wachablösung, dem Sitz des Premierministers in der Downing Street No.10 und Trafalgar Square, bevor wir uns am Covent Garden in Kleingruppen aufteilten, die je nach Geschmack die verbliebene Zeit in London verbrachten.

Das bekannte Seebad Brighton war dann das Ziel des vierten Tages, wo der Royal Pavilion, die engen Gässchen der Lanes und natürlich der Brighton Pier bestaunt werden konnten, gefolgt von einer Wanderung entlang der eindrucksvollen Kreidefelsen von den Seven Sisters bis Beachy Head, bevor es am Freitag dann leider schon wieder zurück nach Hause ging. Erschöpft aber glücklich trafen wir am späten Freitagabend wieder in Adelsheim ein, und trotz der langen Anund Abreise waren sich doch alle einig, dass es ein lohnenswertes Reiseziel ist, das einige in der Zukunft bestimmt noch einmal besuchen werden. (Text: Sandra Planck, Foto: privat)