Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Million Schulunfälle. Aus diesem Grund haben das Eckenberg-Gymnasium, der DRK-Kreisverband Buchen und die BARMER einen Schulsanitätsdienst (SSD) in Adelsheim aufgebaut. Der SSD erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Schulsanitäterinnen und -sanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, bei Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Insgesamt sind in diesem Schuljahr am Eckenberg-Gymnasium fünfzehn Jungen und Mädchen zu Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern ausgebildet worden. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wurde ihnen von erfahrenen Lehrkräften des DRK-Kreisverbands Buchen vermittelt.
https://ebg.schule/aus-dem-schulleben/sicherheit-macht-schule-schulsanitaetsdienst-gefoerdert.html#sigProId69bf48fa62
Die BARMER finanziert die Schulsanitätsrucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von der Rettungsweste über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Gemeinsam übergaben Stefan Schäfer, Regionalgeschäftsführer der BARMER und Sonja Pfeiffer vom DRK-Kreisverband Buchen das ‚Starter Kit‘ an den SSD des Eckenberg-Gymnasiums.
„Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erste Hilfe halten viele davon ab. Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt. Sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei“, sagt Stefan Schäfer von der BARMER. Sonja Pfeiffer betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter oder Schulsanitäterin ausbilden zu lassen: „Bei uns sind alle Jungen und Mädchen willkommen.“ Daniel Pfaff, der am Eckenberg-Gymnasium für die Ausbildung in Erster Hilfe verantwortlich ist und den SSD betreut, freut sich: „Nun können die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdiensts noch besser handeln, wenn jemand in der Schule Hilfe braucht.“



